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Kleines 1×1 für Klang und Bild

Kleines 1x1 für Klang und Bild

In der HiFi- und TV-Branche werden oft technische Begriffe erwähnt, welche falsch interpretiert werden können und so zu Missverständnissen führen. Auch werden nicht selten technisch unkorrekte Aussagen gemacht oder falsche Ausdrücke verwendet.

Wir versuchen hier die wichtigsten, am meisten benötigten Informationen klar verständlich zu erläutern.

analoge Kabelverbindungen

  • Klinkenkabel – Steckergrössen (Durchmesser): 3.5mm (Handy), 6.3mm (HiFi-Anlage), seltener auch 4.4mm (symmetrisches Signal), im englischen „Jack“ genannt
  • Cinchkabel (auch RCA oder seltener COAX genannt) – für klassische HiFi-Komponenten (Verstärker, CD-Spieler, Streamer etc.)
  • XLR-Kabel – für eine symmetrische und somit qualitativ bessere Signalübertragung

digitale Kabelverbindungen

  • S/PDIF – «Sony/Philips Digital Interface» ist eine Spezifikation zur elektrischen oder optischen Übertragung von digitalen Stereo- oder Mehrkanalsignalen – unabhängig vom verwendeten Kabel

  • Cinchkabel – für die digitale Signalübertragung über einen elektrischen Leiter hat sich der Begriff COAX
    Dies bezeichnet technisch jedoch auch ein analoges Koaxialkabel, bei welchem ein zentraler Leiter von einer Abschirmung umgeben ist.

  • optisches Kabel – auch TOSLINK genannt überträgt digitale Signale über einen Lichtleiter aus Glasfaser.

  • AES/EBU – diese Übertragung mittels XLR-Kabel ist weniger verbreitet. Ist jedoch qualitativ besser als die Verwendung des COAX- oder TOSLINK-Kabels.

  • USB – die digitale Signalübertragung via USB ist die qualitativ beste. Sie berücksichtigt und behebt das Problem des „Jitter“, welcher bei Digitalsignalen zu unpräzisen Übertragungen führen kann.

Fernseher

  • Displaygrössedie sichtbare Displaydiagonale wird seit jeher (schon zu Zeiten der Röhren-TVs) in Zoll angegeben. Ein Zoll entspricht 2.54cm. Gängige Grössen sind 32“ (82cm), 48“ (122cm), 55“ (139cm), 65“ (164cm).
  • LCD – auch LED-TV genannt. LED bezeichnet hier jedoch NICHT die Displaytechnik (ist nach wie vor LCD), sondern die Art der Hintergrundbeleuchtung des Displays. Diese bestand in den Anfangsjahren aus „Neonröhren“, ab 2009 wurden diese durch Leuchtdioden ersetzt.
    Durch die Verwendung einer Hintergrundbeleuchtung, welche immer ein wenig durch das Display dringt, kann ein LCD-Gerät im besten Fall ein Grau, aber kein echtes Schwarz darstellen.
  • OLED – aktuell die beste Displaytechnik auf dem Markt. OLED benötigt keine Hintergrundbeleuchtung und erlaubt es daher ein echtes Schwarz darzustellen, was zu einem enormen Detailreichtum in dunklen Bildbereichen führt.
  • QLED – Samsung’s Technik QLED hat den LCD-TV verbessert, was Schwarzwert, Farbdarstellung und Helligkeit betrifft. Beim Direktvergleich mit einem OLED-Gerät zieht QLED aber den Kürzeren.
  • FullHD, 4K, 8K – dies sind Bezeichnungen für die Auflösung eines Displays (unabhängig ob OLED, LCD oder QLED). 4K-Geräte sind heute ab ca. 40“ (101cm) der Standard. Es gibt eine riesige Anzahl an 4K-Inhalten (Bluray, Netflix, Disney+, Prime Video etc.). Der Grossteil der TV-Stationen senden jedoch lediglich in HD oder FullHD. 4K-Fernsehsender sind praktisch nicht vorhanden.
    8K-Geräte sind wohl bereits erhältlich, jedoch sind sinnvolle native 8K-Inhalte noch kaum verfügbar. Zudem wird der Schärfeunterschied zu 4K erst ab Displaygrössen von 75“ (191cm) und mehr richtig sichtbar.